Zum Geleit

Wer sich im Museum Pobershau meine Bilder ansieht, wird Menschen und Landschaften vieler Gegenden sehen, in denen ich war. Denn wohin es mich auch verschlagen hat, immer habe ich skizziert, Stift und Papier hatte ich stets bei mir. Daraus sind dann die Gemälde und Grafiken entstanden, immer habe ich mich beim Malen auf das Erlebnis der Anschauung gestützt. Die Klarheit der Natur und des menschlichen Antlitzes sind für mich die besten Lehrmeister gewesen, so lang ich denken kann habe ich gelernt. So ist die Ausstellung eine Art Wandeln durch mein Leben und ich bin der Gemeinde und dem Kunstverein Pobershau dankbar, dass ich für meine Arbeiten einen solchen guten Platz bekommen habe. Meine Bilder sind mein Leben, mein Malerleben, aber besser sollte ich wohl sagen: Es ist unseres, denn meine Frau Dorle und ich, wir sind weit über sechzig Jahre verheiratet und haben unser Leben geteilt, ihr habe ich viel zu verdanken.